Die Lazar Todorov Stiftung stellte für das Kloster „St. Peter und Paul“ in der Nähe des Dorfes Zlatar einen 3-Tonnen-Wassertank bereit

Das christliche Kloster bezieht sein Trink- und Brauchwasser derzeit aus Brunnen in den benachbarten Dörfern, da die heilende Quelle die einzige Wasserquelle ist, die jedoch in den Sommermonaten vollständig austrocknet.

Im Laufe der Jahre wurden mehrere Projekte zum Bau einer Wasserleitung entwickelt, jedoch nie umgesetzt. Das Team der Lazar Ivilinov Todorov Stiftung stellte einen spezialisierten 3-Tonnen-Wassertank und eine Hydro-Pumpe bereit. Mit Unterstützung der Bezirksverwaltung und von Shumen Wasserversorgung wird ein Wassertankwagen aus der Gemeinde Veliki Preslav Wasser für die Bedürfnisse des Klosters liefern. Dies ist jedoch eine vorübergehende und unzureichende Lösung, und die Stiftung sucht weiterhin nach langfristigen Lösungen. Derzeit untersucht die Stiftung einen alten, längst vergessenen Brunnen in der Nähe des Klosters.

Nach der Reinigung des Brunnens werden mikrobiologische und physikochemische Analysen durchgeführt. Ist das Wasser für den Hausgebrauch geeignet, werden die notwendigen Wasseranschlüsse zum Klostergebäude hergestellt.

Das Kloster „St. Peter und Paul“ ist ein aktives Frauen-Orthodoxes Kloster und das einzige in Nordostbulgarien, das den gleichnamigen Heiligen geweiht ist. Unter den Pilgern ist es als Zlatar-Kloster bekannt, aufgrund der Nähe zum Dorf Zlatar. Seine Geschichte reicht bis in die Zeit des Ersten Bulgarischen Reiches zurück. Die heilende Quelle ist berühmt; ihr Wasser soll gegen Rheuma, Ekzeme und andere Leiden helfen. Der Überlieferung zufolge war das erste Kloster ein Männerkloster mit über 200 Mönchen, in dem St. Marko Preslavski wirkte. Im 14. Jahrhundert wurde das Kloster während der osmanischen Eroberung niedergebrannt und zerstört, viele Märtyrermönche litten an diesem heiligen Ort, doch es gibt keine historischen Aufzeichnungen.

Mit Hilfe der Dorfbewohner wurde das Kloster 1937 wieder aufgebaut. Es besteht aus einem alten Wohngebäude für die Nonnen und einer kleinen, aber schönen und gepflegten Kirche, deren Fassade die Heiligen Peter und Paul zeigt. Über die wundersamen Eigenschaften des Klosters wird erzählt, und Menschen aus ganz Bulgarien besuchen es, um den besonderen Geist des Klosters zu erleben.

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